konfliktKLÄRUNG

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Als eine nach den Standards des Bundesverbands für Mediation ausgebildete Mediatorin unterstütze ich Sie bei konstruktiven Konfliktbearbeitungen. Mit Hilfe eines strukturierten Klärungsprozesses gilt es Lösungsoptionen zu finden, die die Konfliktparteien nachvollziehen und für sich akzeptieren können.

Mediation strebt gegenseitiges Verstehen wie auch gewaltfreie und damit deeskalierend wirkende Kommunikation an. Alle Beteiligten haben, anders als bei gerichtlichen Verfahren, jederzeit die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen oder aus dieser Form der Konfliktaustragung auszusteigen. In der Mediation werden keine Urteile gesprochen. Es findet keine klassische Beratung statt.


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Konfliktklärungen sind eine Kunst und die Welt braucht viele gewaltfreie Künstler. (in Anlehnung an Nina L. Dulabaum)

Für folgende Handlungsfelder bieten wir Mediation an:

Mediation in Organisationen:
insbesondere bei Uneinigkeiten innerhalb einer Organisation (abteilungsintern zwischen Personen, an Schnittstellen zwischen Abteilungen, Führungskraft – Mitarbeiter/in,  Geschäftsleitung – Betriebsrat usw.)

Mediation im öffentlichen Bereich:
insbesondere im Rahmen öffentlicher Baumaßnahmen, unterschiedlicher Interessenvertretungen etc.

 

Das ‚Mehr‘ eines Beziehungskonflikts in einem Unternehmen

Ein Plädoyer für den ganzheitlich-systemischen Klärungsansatz

Die Ausgangssituation:
Wir wurden von dem Personalleiter eines weltweit agierenden Wirtschaftsunternehmens mit über 2000 Mitarbeitern gerufen, um einen Konflikt zwischen zwei Abteilungsleitern eines Geschäftsbereichs einer Klärung zuzuführen. Die Abteilungsleiter lehnten einander persönlich zunehmend ab, was die Konfliktdynamik auf der inhaltlichen, als auch auf der Beziehungsebene beschleunigte. In Folge dieser Konfliktsituation war eine Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen nur noch schwer möglich. Aufgrund der gravierenden Kommunikations- und Beziehungsstörungen konnten aktuelle Projekte nicht ohne größere Schwierigkeiten abgeschlossen werden, war die Akzeptanz von Veränderungsnotwendigkeiten ausgesprochen gering, war die Erarbeitung einer zukünftigen strategischen Ausrichtung an den Schnittstellen zwischen den Abteilungen nicht möglich. Die Mitarbeiterdenden beider Abteilungen fühlten sich unwohl angesichts der zunehmenden Eskalation. Sie litten unter der unausgesprochenen Prämisse beider Abteilungsleiter: „Bist du nicht für mich, dann bist du gegen mich.“ Der Konflikt hatte also mittlerweile erhebliche negative Auswirkungen auf die Zusammenarbeit im Unternehmen. Was noch gravierender war: auch im Außen war die problematische Situation wirkmächtig geworden. Kunden reagierten bereits auf das angespannte Verhältnis der Abteilungsleiter und dessen Folgen. Mehrfache Versuche von Mitarbeitern der Personal- und Rechtsabteilung, den Konflikt zu schlichten, waren bisher erfolglos geblieben.

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